CORA FROST & TIM FISCHER 

Tim Fischer
Foto © Sebastian Busse

Cora Frost & Tim Fischer

Niemand liebt dich so wie ich

Berühmte Duette

Am Flügel: Thomas Dörschel 

 

Am Samstag, dem 09.12.2023  

 

Große Paare der Musikgeschichte müssen herhalten, wenn sich Cora Frost und Tim Fischer nach 28 Jahren erneut auf der Bühne duettierend duellieren. Ob Erika Köth & Hermann Prey, Fritzi Massary & Max Pallenberg, Hilde Hildebrand & Gustaf  Gründgens, Anneliese Rothenberger & Rudof Schock, Cindy & Bert, Marlene Dietrich & Margo Lion, Baccara oder die Wildecker Herzbuben – niemand kommt ungeschoren davon.

 

Frost & Fischer – die zweistimmige Recycling-Werkstatt leistet sich keine Stümpereien! Alte Hollywood-Romantik („True Love“), Operetten-Seligkeit („Machen wir’s den Schwalben nach“) und Schlager-Schmalz (Felicità) werden entmottet, entstaubt, aufpoliert und neu lackiert. Auch den ausgelutschtesten Kamellen pressen die wandlungsfähige Prinzessin und ihr magischer Zwitterprinz das letzte Quäntchen Daseins-Berechtigung ab.

 

Und wenn das feine Paar – meisterlich von Thomas Dörschel am Flügel begleitet ¬– mit enormer mimischer und gestischer Unterstützung den Nummern mit herzlichem Charme das längst vermisste Leben wieder einhaucht, wird eines klar: Liebe geht doch irgendwie durch die Ohren. 

 

 

PRESSESTIMMEN 

 

STERN – 12. Januar 1995

Die sparsame Inszenierung steht im Kontrast zu den verschnörkelten Texten, die Kostüme machen keinen Unterscheid zwischen Mann und Frau, im schwarzen Frack, mit blassen Gesichtern und rotgeschminkten Lippen wirken sie wie Zwillinge. Die Erotik wird zur Lachnummer, die Paarung zur Parodie, die Wollust zum Witz. Nichts passt zusammen – und das perfekt.

 

SÜDDEUTSCHE ZEITUNG – 16. September 1994

Die Lieder klingen auf einmal anders. Neu. Nie gehört. Schön. Cora Frost und Tim Fischer haben, so scheint es, das Chanson neu erfunden.

 

DIE WELT – 13. Januar 1995

Sie verketten ihre Augen ineinander oder toben ausgelassen durchs Spiegelzelt. Ungeschoren kommt keins der Stücke davon, die sie auf ihren Streifzügen durch die populärmusikalische Literatur aufgelesen haben und ihrem überaus begeistertem Publikum präsentieren. Mal steigern sie eine Schnulze zur Orgie hemmungslosen Geturtels, mal scheinen sie ein Schmachtstück mit Anti-Pathos-Pulver blankgescheuert zu haben und lassen die hochgespannten Reime nackt, kahl und ungefedert zu Boden purzeln.

 

FAZ – 1. Februar 1995

Man würdigt die Stimmen und den Pianisten Thomas Dörschel. Es ist ein Geniestreich.

 


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